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Ein Bild schmeckt mehr als 1.000 Worte

Fotografie

Text: Barbara Höfler, Bilder: Kathrin Koschitzki

Alles beginnt mit einem leeren Teller

Vor 20 Jahren hat praktisch niemand Essen fotografiert. Gut, es gab ein paar Zeitschriften und Kochbücher. Außerdem noch Etablissements, die ihre kulinarischen Kreationen fotografiert und in Folie verschweißt auf den Gehweg gestellt haben. Aber sonst? Im Vergleich zu jetzt?
Heute fotografiert jeder Essen. Praktisch immer. Facebook, Instagram, Snapchat, Blogs – ohne super Foto kann es anscheinend so gut schmecken, wie es will. Ohne Foto interessiert es keine Sau.

Deswegen müssen sich alle, die in der Gastronomie arbeiten, mit der Frage auseinandersetzen: Wo bekomme ich gute Fotos her? Was ist überhaupt ein gutes Food-Foto? Was braucht es, was muss man wissen, wer macht das, kann man das selber? Für uns stellt sich konkret die Frage: Wie macht man ein gutes Foto von einem guten Dessert? Unsere Antwort: Genau so, wie man ein gutes Dessert macht.

Natürlich wollen wir unsere japanischen Freunde an dieser Stelle erwähnen: Die geben sich schon seit 1917 nicht mehr mit schnöden zweidimensionalen Abbildungen zufrieden, sondern bauen ihre Speisen aus Kunststoff oder Wachs nach. Selbstverständlich in exakt der richtigen Größe, mit allen Farbschattierungen und den typischen Glanz- und Grillspuren. Hyperrealistisch. Wie es der Japaner eben macht, wenn er es perfekt machen will. Aber das japanische „Shokuhin Sampuru“ fällt genau genommen nicht unter „Food-Fotografie“ und soll hier nur eine fremdländische Fußnote bleiben.

Die Idee

Was man braucht, ist eine Idee. Eine Vorstellung davon, in welche grobe Richtung man laufen soll. Ideen zu haben, ist eigentlich nicht schwer. Jeder hat Ideen. Sie können aus den Zutaten kommen, aus den Farben, aus den Formen, aus dem Einsatzzweck. Ideen liegen einfach so in der Welt herum. Man muss nur die Augen ein bisschen offen halten und sich umsehen. Wenn man dann eine erste Grob-Idee hat, kann man sich zum Beispiel mal alles aufschreiben, was einem zu dieser Idee einfällt.

Konzeption

Manche meinen, wenn man eine Idee hat, dann ist das meiste geschafft. Im Gegenteil. Mit einer Idee fängt die Arbeit erst an. Denn mit Ideen ist es so wie mit Talent: Ohne Blut, Schweiß und Tränen ist beides nicht viel wert.

Können & Handwerk

Halten wir fest: Wir haben jetzt eine brauchbare Idee und wissen ziemlich viel darüber. So weit, so gut. Bis hierher können noch viele kommen. Eigentlich fast jede(r), wenn sie/er nur genügend Zeit und Mühe investiert. Aber wie geht es jetzt weiter? An dieser Stelle trennt sich dann so langsam die Spreu vom Weizen. Spätestens ab jetzt ist es gut, wenn man etwas gelernt hat. Wenn man etwas kann. Wenn man über das nötige Wissen und das nötige Handwerkszeug verfügt, um eine gute Idee auch umzusetzen. Erfahrung schadet übrigens auch nicht.

Den Unterschied macht nicht die Ausrüstung

Es gibt Menschen, die Kochen oder Fotografieren oder sonst was anfangen wollen und sich erst einmal monatelang mit der technischen Ausrüstung beschäftigen. Testberichte studieren, Fachzeitschriften kaufen, Profis fragen. Die Wahrheit ist: Den Unterschied macht nicht die technische Ausrüstung. Die Technik ist heutzutage praktisch immer mehr als gut. Entscheidend sind die Idee und der Mensch, der sie umsetzt. Anders gesagt: Erst wenn die Technik keine Rolle mehr spielt, fängt man an, ein wirklich gutes Bild zu machen.

Don’t forget to play

Das Wichtigste bei allem: Spaß haben! Rumprobieren, ausprobieren, scheitern, anders probieren, besser scheitern, wieder zurück, noch einmal anders versuchen, furcht- und hemmungslos spielen. Wer den Spaß an der Sache verliert, der hat alles verloren.

Muss passen und zu einem passen

Arbeitskleidung